OpenK3:K3 Tutorial

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Inhaltsverzeichnis

Arbeiten mit K3

Jeder Kursteilnehmer sollten die in K3 in der Zuordnung zu dem jeweiligen Arbeitsauftrag nachgewiesenen Materialien zur Kenntnis genommen und durchgearbeitet haben (in der Regel unter Download verfügbar).

Bei der Arbeit mit K3 sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass K3 kein bloßes Diskussionsforum ist, sondern ein Werkzeug für das kollaborative Wissensmanagement in der Hochschulausbildung. Der Umgang mit K3 mag an einigen Stellen vielleicht ungewohnt „kompliziert“ oder auf den ersten Blick umständlich sein (z.B. dass Sie keine Literatur oder Links bei den Kommentaren eintragen, sondern gesondert als Wissenseinheit in der rechten Spalte behandeln sollen) – Sie werden aber im Verlauf der Arbeit den Sinn oder die Nützlichkeit des Werkzeugs hoffentlich schätzen lernen. Unter dem Link „Tutorial“ (rechts oben in der Menüleiste) finden Sie ausführlichere Informationen für den Umgang mit K3. Ebenso unter „Rollen“ zu den Leistungsmerkmalen der vier vorgesehenen Rollen (Moderator, Rechercheur, Summarizer, Präsentator).

Der jeweilige vorgegebene Arbeitsauftrag wird in der Regel durch verschiedene Aufgaben vorstrukturiert. Dies ist nur eine anleitende Vorgabe des Dozenten. Es können jederzeit durch Kommentare neue Themen/Aufgaben unter dem Arbeitsauftrag eingebracht werden.

Arbeiten in elektronischen Umgebungen, also auch in K3, ist kein Selbstläufer, sondern verlangt Disziplin und laufenden Einsatz. Daher ist die Rolle des/e Moderators/in besonders wichtig. Diese/r kann natürlich nur dann erfolgreich sein, wenn jeder in der aktuellen Arbeitsgruppe mitarbeitet.

  • Es wird erwartet, dass jedes Gruppenmitglied laufend Kommentare in K3 einbringt – zwingende Vorgaben können/sollen hier nicht gemacht werden (wir stellen uns ca. 5 pro Woche vor, aber es sind keine Obergrenzen gesetzt).
  • Versuchen Sie Ihren jeweiligen Kommentar kurz (selten mehr als 10 Zeilen), präzise und kohärent zu schreiben. Mit „kohärent“ ist gemeint, dass in jedem Beitrag nur ein wichtiges Thema angesprochen und keine große umfassende Abhandlung verfasst wird. Das ist wichtig, weil nur so ein Kommentar zu dem Kommentar (und diesen Diskurs wollen wir ja erreichen) „provoziert“ wird. Es muss klar sein, worauf reagiert werden kann.
  • Wenn irgend möglich versuchen Sie Ihren Kommentar durch einen Literaturhinweis oder einen weiterführenden Link zu untermauern oder laden Sie eigene Materialien dazu in K3 ein. Verwenden Sie dafür immer die dafür rechts vorgesehenen Eintragsmöglichkeiten. Schreiben Sie diese nicht in den Text Ihres Kommentars.
  • Metadiskussionen (also über Sinn und Zweck des Auftrags oder von K3) sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Dafür ist für jeden Kurs eine spezielle Rubrik in K3 vorgesehen.
  • Die Arbeit muss zu Beginn, gleich nach der Vorstellung der Arbeitsaufgaben in einer Präsenzsitzung, organisiert werden. Bitte nehmen Sie sofort mit den Mitgliedern Ihrer Arbeitsgruppe Kontakt auf. Dies ist wichtig vor allem bei verteilten, also über mehrere Orte durchgeführten Kursen und muss dann ausschließlich elektronisch erfolgen.
  • Die Rollenfunktionen müssen zu Beginn eines jeden Arbeitsauftrags so schnell wie möglich verteilt werden. Vor allem der/die jeweilige Moderator/in muss sofort die Arbeit aufnehmen. In der Regel sollte die gesamte Ansprache über K3 laufen. Möglicherweise ist es jedoch sinnvoll, dass die Gruppenmitglieder ihre Email austauschen, damit anfallendes Organisatorisches eventuell auch außerhalb K3 geregelt werden kann.
  • Sie sollten auch Termine ausmachen, an denen Sie sich ggfls. präsent treffen. Das muss nicht sein, da im Prinzip alles virtuell ablaufen kann, wenn Sie sich organisiert haben – könnte sich aber als sinnvoll erweisen. Das geht natürlich nicht oder nur sehr schwierig bei verteilt organisierten Kursen.
  • Wie die Arbeit, vor allem die informationelle Absicherung durch Recherchen, die wöchentliche Zusammenfassung und dann die Vorbereitung der Präsentation der Ergebnisse im Plenum, organisiert wird bzw. wer dafür jeweils zuständig ist, darüber müssen Sie sich in der Gruppe durch Zuweisung der Rollenfunktion verständigen. Dass das Ganze funktioniert, steht in der Verantwortlichkeit des/r Moderators/in, der Ihrer aller Unterstützung bedarf (s. dessen Rollenbeschreibung vgl. in K3 unter Rollen).


K3 aus der Sicht der Studenten

Registrieren im K3

Jeder Student muss sich einmalig im K3 System registrieren. Diese Registrierung ist in der Form vom Benutzername, Passwort, Immatrikulationsnummer und Email-Adresse. Jedoch kann sich der Student nicht gleich im Forum anmelden da die Freischaltung nicht automatisch erfolgt sondern wird von den Dozenten bzw. Administratoren betätigt.

image:StudentReg.jpg

Bei erfolgreicher Aufnahme erhält der neue Registrierte Student eine Bestätigungsmail mit einen zufällig generierten Passwort. Nun kann sich der Student in das K3 System anmelden. Hier hat der Benutzer eine von drei Möglichkeiten was er auf die K3 Startseite haben möchte.

MyK3 Überblickseite

Auf MyK3 Überblickseite werden der Statuts der angemeldete Arbeitsaufträge jedes Student dargestellt. Für Dozent werden alle von Dozent verwalteten Kurse angezeigt.

image:StudentMyK3.jpg


Alle K3 Kurse

Um eine von diese drei Möglichkeiten zu wählen bedarf es eine kleine Änderung in der K3 persönliche Einstellungen: In der Menüleiste auf MyK3 drücken, es erscheint ein Popmenü:

image:MyK3List.jpg

Dazu drücken Sie auf “persönliche Einstellungen” dann erscheint die Nutzerprofile Seite:

image:PersonalSetting.jpg


Über die K3menütaste können weitere Änderungen folgen wie zurück zum Überblick Seite, das eigene Passwort ändern (zu empfehlen da das erste Passwort automatisch generiert wird), die Bewertung der Dozent für die eigene Gruppen Beiträge ansehen oder das Synthese Status anschauen.

Sich für eine Kurs anmelden

Die Studenten melden sich zur Anfang des Semesters zu von denen ausgewählten Kursen. Dies geschieht über den Knopf „Kurse“ in der K3 Menüleiste:

image:st_ku_1.jpg


Hier werden alle Kurse aufgelistet, auch Veranstaltungen von vorherigen Semestern werden hier angezeigt. Es ist zu beachten dass die Studenten nur auf Kursbeiträge zugriff haben wenn sie sich für den jeweiligen Kurs angemeldet haben und vom jeweiligen Dozent freigeschaltet wurden.

Um sich für einen Kurs anzumelden reicht es den jeweiligen Kurs auszuwählen. Es erscheint eine neue Seite mit der Beschreibung des jeweiligen Kurss mit den folgenden Attributen:

  • Kurzbeschreibung,
  • Link zur Kursbeschreibung
  • Gegenstandsbestimmung des Kurses
  • Zielsetzung
  • Zielgruppen
  • Anforderungsprofil an Teilnehmer
  • Didaktischer Ansatz
  • Leistungsanforderungen
  • Sprache des Kurses
  • Dozenten
  • angelegt von
  • Hauptthemen
  • Kennzahlen
image:st_ku_2.jpg


Um sich für den Kurs anzumelden bedarf es das drücken auf dem Knopf „zum Kurs anmelden“ drücken (Siehe Graphik oben). Die Anfrage für die Anmeldung zum gewählten Kurs wird zum jeweiligen Dozenten geschickt, Sie müssen nun darauf abwarten dass dieser letzter Ihre Anmeldung zum Kurs annimmt.

Rollenverteilung

Bei jedem neuen Arbeitsauftrag, werden die Studenten in neuen Gruppen unterteilt. Jede Gruppe ist einen Arbeitsauftrag zugeteilt, der wiederum aus mehreren aufgaben besteht. Ein Mitglied der Gruppe übernimmt freiwillig die Rolle der Moderation und schlägt eine Rollenverteilung für jedes Mitglied der Gruppe vor.

In K3 existieren die Folgenden Rollen:

Moderator

Die Diskurse in K3 zur Erledigung von Arbeitsaufträgen in Gruppen sollen moderiert werden.

Die Moderationsleistung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für kollaboratives Wissensmanagement in elektronischen Umgebungen wie K3. Entsprechend macht die Wahrnehmung der Moderatorenrolle auch einen wichtigen Anteil bei der persönlichen Leistungsbewertung aus.

Die im Folgenden skizzierten Moderationsleistungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit - der Kreativität des/r Moderators/in sind keine Grenzen gesetzt:

  • Er/Sie soll die Arbeit im jeweiligen Arbeitsauftrag für die Gruppe koordinieren. Er ist sozusagen der Manager/Koordinator/Controller/.... der Gruppe.
  • Er/Sie soll dafür sorgen, dass auch die anderen Rollenfunktionen – des Präsentators, des Rechercheurs und des Summarizers – von den jeweiligen Gruppenmitgliedern übernommen und dann entsprechend wahrgenommen und die Termine dafür eingehalten werden.
  • Er/Sie soll die Diskussion in Gang setzen und in Gang halten. Dafür sollte er/sie Anreize zur Diskussion geben, z.B. durch stimulierende (oder vielleicht manchmal sogar provozierende oder humorvolle) Fragen/Thesen.
  • Er/Sie könnte „säumige“ Gruppenteilnehmer (sensibel) zur Aktivität auffordern, also auch dafür sorgen, dass kein Trittbrettfahrerverhalten in der Gruppe entstehen kann.
  • Der Moderator soll seine Beiträge als Moderatorbeitrag auszeichnen (durch Anklicken der Moderatorenfunktion/-rolle), wenn er als Moderator einen Beitrag schreibt. Ansonsten kann und soll er natürlich auch als normaler Gruppenteilnehmer mit diskutieren und Beiträge einstellen.

Rechercheur

Die Aufgabe des Rechercheurs besteht darin die Arbeit der Gruppe informationell abzusichern. Das heißt, die benötigte Information bereitzustellen. Er recherchiert dazu die notwendige Literatur, Links, Experten und auch Institutionen. Dabei stellt er diese Information nicht nur bereit, sondern ergänzt diese mit Zusatzinformationen zu den gefundenen Ressourcen, die den anderen Teammitgliedern eine Einschätzung des Inhalts, der Validität (Richtigkeit) und der Relevanz (Einschlägigkeit) ermöglichen, ohne dass diese selbst recherchieren müssen.

Vorgehen/Rechercheprozess Bedarfsanalyse
Der Rechercheur analysiert zu Beginn seiner Arbeit das vorliegende Informationsproblem und klärt damit zunächst die kontextbezogenen (z.B. vorhandene Zeit) und inhaltlichen Rahmenbedingungen (Was soll gefunden werden?) Er beschreibt das Informationsproblem und grenzt dieses in einem Beitrag in K3 (max. 200 Wörter) für die anderen Gruppenmitglieder nachvollziehbar ein und zeigt auf, was das Ziel der Recherche ist.
Informationsquellenauswahl
Der Rechercheur bestimmt nach inhaltlichen und formalen Kriterien die bestgeeignetsten Quellen, die bei der Recherche benutzt werden und entscheidet in welcher Art von Suchdiensten und in welchen Suchdiensten speziell gesucht wird Websuchdienste, insbesondere Suchmaschinen, Newsgroups etc., Preprintserver, Bibliotheken, OPACs Professionelle Anbieter, falls kostenloser Zugriff möglich.
Rechercheplan
Der Rechercheur legt die grundsätzliche Suchstrategie fest und stimmt die Suchanfragenformulierung auf die ausgewählten Informationsquellen (Operatoren & Suchfelder) ab. Das Vorgehen bei der Recherche wird zusammen mit den entsprechenden Suchbefehlen in einem Rechercheplan schriftlich in K3 festgehalten (max. 300 Wörter). Aus diesem Plan geht eindeutig die Vorgehensweise bei der Suche hervor.
Durchführung der Suche
Die Recherche wird in den ausgewählten Informationsquellen durchgeführt und die Ergebnisse gemäß den in 1. und 3. erstellten Kriterien gespeichert.
Analyse
Der Rechercheablauf wird überprüft (z.B. ob die Eingaben korrekt waren) und die Ergebnisse hinsichtlich Vollständigkeit und Genauigkeit analysiert. Die Zielanforderungen werden rekapituliert und mit den Rechercheergebnis verglichen. Sind die Ergebnisse nicht zufriedenstellend wird gegebenenfalls zu 2. oder 3. verzweigt. Die Analyse wird schriftlich in K3 eingetragen (max. 300 Wörter), so dass die Recherche und die Ergebnisse für die anderen Gruppenmitglieder transparent und nachvollziehbar sind.
Ergebnisaufbereitung
Die besten Treffer werden aufbereitet und den anderen Teammitgliedern zur Verfügung gestellt. Dazu werden diese unter „Links“ und „Literatur“ in K3 eingebracht und als Empfehlungen für die anderen Gruppenmitglieder mit Zusatzinformationen angereichert die Inhalt, Qualität und Einschlägigkeit der Treffer bestmöglich skizzieren.


Präsentator

Die Fähigkeit zur Präsentation gehört zu den wichtigen sozialen Kompetenzen in beruflichen bzw. wissenschaftlichen Zusammenhängen. Was Präsentations- kompetenz ausmacht, wird im Folgenden (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) skizziert:

Vorgang
Zu Beginn den Verlauf erläutern: die Dauer der Präsentation, die Präsentationsziele, die Aufteilung in Abschnitte (Gliederung), um den Zuhörern das Strukturieren und somit die Wahrnehmung zu erleichtern. Kontrollfragen zum Verständnis fördern die Interaktion. Zum Schluss werden die wichtige Punkte wiederholt und im Anschluss eine Diskussion eröffnet.
Struktur
Innerhalb des klassischen Schemas: Einleitung – Hauptteil – Schluss, konzentriert man sich auf die wichtigsten Punkte. Stichwortartige, kurzgefasste Texte (z.B. als Tischvorlagen) mit Blick auf die relevantesten Punkte unterstützen den Vortrag. „Weniger ist mehr“: das Wesentliche exzerpieren und unwichtige Details auslassen.
Freie Rede
Den Text des Vortrags auf keinen Fall ablesen oder auswendig aufzählen. Freie Rede bringt den Zuhörenden mehr und fördert die Aufnahme und das Verständnis für das Thema. Langsam und deutlich sprechen, sonst kann man die Ausführungen nicht folgen.
Zeit
Die Zeit für die Präsentation beträgt in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten. Für das Einhalten der Zeitvorgabe ist ein Probevortrag nützlich.
Darstellung
Graphische Unterstützung der Präsentation, z.B. über Powerpoints, ist erwünscht. Prägnante Beispiele und die bildliche Darstellung (Skizzen, Grafiken, Bilder, Modelle ...) helfen, abstrakte Sachverhalte besser zu verstehen. Die Erläuterung wird erleichtert, eine Auswahl von Wesentlichem und Unwesentlichem getroffen, Schwerpunkte und Zusammenhänge hervorgehoben.
Bereitstellen in K3
Die Präsentation wird vom Präsentator direkt nach der Präsenzsitzung, eventuell modifiziert durch die Ergebnisse der Diskussion, auf dem K3 Server abgelegt eingebracht (in der Regel bei dem entsprechenden Arbeitsauftrag „Präsentation“). Eine schriftliche Darstellung der Diskussion (nach Möglichkeit nicht mehr als eine Seite - 2000 Zeichen) soll von dem „Summarizer“ erbracht und ebenfalls in K3 eingebracht werden.

Summarizer

Aufgabe
Die Aufgabe des Summarizers (Zusammenfassers) im K3-System besteht darin, den Diskussionsverlauf und das Ergebnis eines Arbeitsauftrags zusammengefasst wiederzugeben. Diese „Zusammenfassung“ muss an einer geeigneten Stelle in K3 als Kommentar, der mit dem Beitragstyp „Zusammenfassung“ und, falls der Autor die Rolle des Summarizers inne hat, mit dem Rollenvermerk „Summarizer“ gekennzeichnet und eingegeben werden. Ziel dieser „Rollenfunktion“ ist die Beförderung von informationsmethodischer Kompetenz. Das Ergebnis der Arbeit des Summarizers ist somit eine informative Zusammenstellung der Ergebnisse des kollaborativen Arbeitens.
Was ist eine Zusammenfassung
Eine Zusammenfassung ist die Darstellung der wesentlichen Ergebnisse und Schlussfolgerungen einer Diskussion oder von Teilen einer Diskussion. Sie wird im Allgemeinen zum Ende einer Diskussion erstellt, sie kann aber auch bereits im Laufe einer Diskussion als Zusammenfassung des bisherigen Diskussionsverlaufs, quasi als Zwischenergebnis, erstellt werden. Zusammenfassungen sollen kurz und informativ sein. Die Leistung besteht a) in der Synthese der Argumente (was ist erreicht worden?), b) in der Konzentration auf das Wesentliche und c) in der sprachlichen Aufbereitung. Die Zusammenfassung soll sich eigener Bewertung enthalten, kann aber - vor allem bei den Zwischenzusammenfassungen - auch auf offen gebliebene Probleme hinweisen. Die Zusammenfassung soll sich nicht auf organisatorische Fragen oder Metadiskussionen beziehen, sondern im Sinne des Wissensmanagement nur auf die erarbeiteten Inhalte.
Was ist zu tun?
  1. Zusammenfassen (Darstellen) der Ergebnisse der Diskussion zu einem Arbeitsauftrag in K3. Der Umfang sollte eine Seite (bzw. 2000 Zeichen) nicht übersteigen.
  2. Nach Möglichkeit (und nach Anfall) ist wöchentlich eine Zwischenzusammenfassung zu erstellen, sie soll eine informative Zusammenstellung der Ergebnisse des kollaborativen Arbeitens in der jeweiligen Woche darstellen.
  3. Zum Ende des Arbeitsauftrags ist eine Endzusammenfassung (Schluss-, Ergebniszusammenfassung) zu erstellen, sie soll sich auf den gesamten Arbeitsauftrag beziehen. Sie dient damit auch Inputmaterial für den Präsentator.
  4. Eine Zusammenfassung kann (soll) auch "Laufend" - wenn der Summarizer das Gefühl hat, dass eine Diskussion zu einem gewissen Ende gekommen ist, erstellt werden.
  5. Die Zusammenfassung ist gut zu strukturieren, damit der Leser sich schnell einen Überblick verschaffen kann.
  6. Die Arbeit des Summarizers ist mit dem Moderator und Präsentator zu koordinieren.
  7. Die Zwischenzusammenfassung und die Endzusammenfassung sind jeweils (vom Summarizer) mit einem „sprechenden“ Titel zu versehen.
  8. Die Zusammenfassung muss als Kommentar mit dem Beitragstyp „Zusammenfassung“ versehen werden. Ebenso muss der Summarizer dieses Kommentars angeben, ob er die Rolle des (eigentlichen) Summarizers zur Zeit inne hat, dies geschieht durch das Anklicken der entsprechenden „Klickbox“ beim Eingeben der Zusammenfassung. Dies ist notwendig, damit (zunächst für experimentelle Zwecke) eine automatische Punktevergabe möglich werden kann.
  9. Die Zusammenfassung kann zusätzlich mit einem externen Tool erstellt und als File "upgeloaded" werden.

Die in K3 eingestellte Zusammenfassung kann (und sollte) im weiteren Verlauf des Kurses (wenn weitere K3-Arbeit vorgesehen ist) von allen Teilnehmern des Kurses (also nicht nur der Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppe) kommentiert werden.

Beiträge/Anhänge/Links/Literatur einfügen

Es existieren verschiedene formen von Beiträge. Diese nennen wir Diskurstypen:

Ergänzung Mit der Kennzeichnung Ergänzung (ER) wird direkt an einen vorausgegangenen Beitrag angeknüpft, und zwar in der Regel prinzipiell und durch neue Argumente Unterstützend. Durch ER werden also auch Diskurstypen wie Modifikation, Unterstützung, neues Argument, ... abgedeckt.
Organisationelles Beiträge des Typs (OR) enthalten eher Metainformationen. Sie beziehen sich z.B. darauf, wie die Arbeit organisiert werden sollen, können auch allgemeine soziale, emotionsstiftende Funktion haben. Sie sind für den Erfolg des Diskurses sicherlich nicht unwesentlich, treiben ihn aber nicht direkt weiter. Sie sollten daher nicht unbedingt als „off topics“ bezeichnet werden – eine typische Kennzeichnung, vor allem in Mailing-Listen, mit der man sich quasi entschuldigt, dass man nicht genau zum Thema der Liste redet.
Neues Thema Bei dieser Kennzeichnung (NE) sollte beachtet werden, dass hier wirklich ein neuer Sachverhalt innerhalb eines laufenden Diskurses, z.B. bei der Bearbeitung einer Aufgabe, eingebracht werden soll. Die Kennzeichnung NE hat also hohe diskursstimulierende Funktion.
These Eine These (TH) soll die Position des Beitragenden deutlich machen. Thesen (wie Hypothesen) können durchaus tentativ formuliert werden (und nähern sich damit zuweilen der Frage an). Die These sollte eindeutig formuliert und in der Regel durch (ein) Referenzobjekt/e belegt werden. Die Auszeichnung TH kann auch für Hypothesen verwendet werden. Formal gilt hier das gleiche wie für Thesen. Auch Thesen und Hypothesen sollen in erster Linie einen Diskussionsstrang eröffnen, können aber natürlich auch jederzeit innerhalb eines laufenden Diskursstranges verwendet werden.
Frage Eine Frage (FR) kann einen Diskussionsstrang eröffnen, kann aber natürlich auch jederzeit innerhalb eines laufenden Diskursstranges verwendet werden.
Kritik Mit der Kennzeichnung Kritik (KR) wird direkt an einen vorausgegangenen Beitrag angeknüpft, und zwar in der Regel eher ablehnend, sei es destruktiv oder durch Hinzufügung neuer Argumente, die die Berechtigung der Kritik belegen/nahe legen und/oder die Diskussion im Sinne eines „thematischer Sprungs“ weiterführt. Kritik kann aber durchaus auch das bestehende Thema (eben mit neuen kritischen Rhema) weiterführen.
Resultat Mit der Kennzeichnung Resultat (RE) wird ein Diskussionsstrang in einem laufenden Diskurs zu einem (vorläufigen) Ende gebracht. Mit dieser Kennzeichnung wird als das Ergebnis der Diskussion gekennzeichnet. Der solchermaßen ausgezeichnete Beitrag kann dann natürlich auch wieder Anlass für eine weiterführende Diskussion geben. Der Diskurstyp RE ist insofern zu unterscheiden von der Leistung des Summaries, die in Wahrnehmung der Rolle des Summarizers entsteht, als der Diskurstyp RE von allen Mitgliedern der aktuellen Gruppe verwendet werden kann, wenn sie der Meinung sind, dass ein Diskussionsstrang zusammengefasst zu einem Ende gebracht werden kann/sollte. Der Summarizer wird aber in der Regel diesen Diskurstyp wahrnehmen, da er ja nicht nur die Zusammenfassung der Gesamtdiskussion eines Arbeitsauftrags leisten soll, sondern laufend versuchen soll, den Stand der Diskussion zusammenzufassen.


Ein Beitrag wird eingefügt im Form von eine Antwort auf einen vorherigen Beitrag „Antworten“, dies kann die Aufgabestellung sein, oder ein neues Thema als antwort auf das Arbeitsauftrag. Hier muss der Benutzer die zu ihm geteilte Rolle und der Diskurstyp auswählen. Es kann nicht nur text mit der Hilfe der formatierungs- Funktionen des Texteditor sondern auch Literatur, Hyperlinks sowie weitere anhänge eingefügt werden.

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K3 aus der Sicht der Dozenten

Anmelden in K3

Auch Dozenten müssen sich beim K3 Forum registrieren lassen, dazu vom K3 Startseite aus auf dem Knopf „Registrierung für neue Dozenten“ drücken dann erscheint eine weitere Seite mit den folgenden auszufüllenden Formular:

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Der Administrator wird daraufhin einer Email erhalten und der Dozent Account Freischalten wenn die angaben stimmen. Nun kann sich der Dozent in K3 einloggen und seine Kurse, Arbeitsaufträge und deren Aufgaben einfügen und bearbeiten.

Kurse anlegen

Im K3 Menüleiste auf dem Knopf „Kurse“ drücken. Es erscheint einen neuen Fenster mit eine Menüleiste Rechts Oben (Siehe Bild unten). Drücken Sie auf dem Knopf „Kurs anlegen“:

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Ein neues Fenster erscheint (Siehe Bild unten):

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Hier können alle möglichen Details eines Kurses eingefügt werden. Die folgenden Attribute stehen zum Ausfüllen:

  • Titel
  • Beschreibung
  • Verweis auf Kurs-Eintrag in Vorlesungsverzeichnis (URL)
  • Semester
  • Sprache des Kurses
  • Dozenten
  • Gegenstandsbestimmung des Kurses
  • Zielsetzung
  • Zielgruppen
  • Anforderungsprofil an Teilnehmer
  • Didaktischer Ansatz
  • Leistungsanforderungen


Kurs Bearbeiten

Nachdem einen Kurs eingefügt wurde, kann dies nun weiter bearbeitet in dem Sinne dass Hauptthemen angelegt, die angaben zum Kurs geändert oder der Kurs gelöscht werden kann. Dazu können die Kurse bzw. die Hauptthemen bewertet werden sowie die zum Kurs angemeldete Benutzern verwaltet werden.

Kurs Harvester

Eine Art Explorer für die zum Kurs gehörende Literaturangaben, Hyperlinks, Uploads sowie alle Resultate im Kurs.

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Bewertungen

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Hier werden alle Teilnehmern und Dozenten des jeweiligen Kurss aufgelistet. Ein Kurs kann von mehreren Dozenten gleichzeitig, koordiniert geführt werden. Hier können die Bewertungen der verschiedenen Dozenten für die Teilnehmer aufgelistet werden:

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K3 aus der Sicht der Administrator

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Persönliche Werkzeuge